Kath. Pfarrkirche. St. Georg wurde nach 888 durch Abt Hatto III (888-913) erbaut.
Hatto, der 896 mit König Arnulf zu dessen Kaiserkrönung nach Rom gereist war, erhielt dort von Papst Formosus das Haupt des hl. Georg. Er ließ die Reliquie auf die Reichenau bringen, wo sie ihren Platz in der Krypta der neuerrichteten Kirche fand. Mit dem heutigen Bau stehen noch große Teile der ursprünglichen Basilika.
Acht großflächige, mehr als 4 m breite und über 2 m hohe Wandbilder im Mittelschiff zeigen Wundertaten Jesu und illustrieren die Macht Jesu über Naturgewalten, Krankheiten, Leben und Tod.
Die Wandbilder entstanden Ende des 10. Jahrhunderts. Sie gehören damit zu den frühesten Zeugnissen ihrer Art nördlich der Alpen und stehen in engem Zusammenhang mit der im Reichenauer Skriptorium entstandenen Buchmalerei, die ebenfalls um 1000 ihren Höhepunkt erreichte.
Acht großflächige, mehr als 4 m breite und über 2 m hohe Wandbilder im Mittelschiff zeigen Wundertaten Jesu und illustrieren die Macht Jesu über Naturgewalten, Krankheiten, Leben und Tod.
Die Wandbilder entstanden Ende des 10. Jahrhunderts. Sie gehören damit zu den frühesten Zeugnissen ihrer Art nördlich der Alpen und stehen in engem Zusammenhang mit der im Reichenauer Skriptorium entstandenen Buchmalerei, die ebenfalls um 1000 ihren Höhepunkt erreichte.
Die Bilder zeigen Wunder Jesu. Da im Mittelalter nur wenige lesen und schreiben konten, wurden ihnen an Hand von Bildern die Evangelien erklärt.
Das Mäanderband unter den Bildern zeigen auch die Richtung an, in der die Bilder am Besten betrachtet werden sollen.
Nachrichten
Pilgern auf dem Ulrikaweg 2026
Die Jakobspilger der Gemeinde Reichenau machten sich auf den Weg der Seligen Ulrika von Hegne – eine Pilgerreise, die über viele Kilometer, durch wunderschöne Landschaften und vor allem zu vielen besonderen Begegnungen führte.
Am Münsterplatz in Reichenau-Mittelzell spendete uns Pater Stephan Vorwerk OSB den Pilgersegen. Anschließend machte sich eine stattliche Gruppe von 19 Pilgerinnen und Pilgern auf den Weg. Mit dem Bus ging es zunächst nach Unterstadion, dem Wohnort von Ulrika als Kind und von dort zu Fuß pilgernd über verschiedene Stationen des Lebens der heiligen Ulrika zurück an den Gnadensee zum Kloster Hegne und von dort wieder auf die Klosterinsel Reichenau.
Ein Satz über die selige Schwester Ulrika Nisch blieb den Pilgern auf ihrem Weg besonders im Gedächtnis:
„Sie machte nichts Besonderes. Sie begeisterte Menschen durch ihr Tun und ihre Lebensweise.“








