Ferienlager und Segeltörn 2023

 
Rückblick vom Zeltlager in Endingen am Kaiserstuhl vom 2. bis 9. September
Als wir am Ankunftstag gegen 12 Uhr ankamen haben wir die 3 Zelte aufgebaut und haben das Essen vorbereitet. Gegen Abend sind wir im nahegelegenen Weiher baden gegangen und im Anschluss haben wir auf dem Campgelände Verstecken gespielt. Am nächsten Morgen haben wir uns für den Kletterwald fertig gemacht. Dort gab es viele schöne Kletterparcours mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden, unter anderem mit einem 12,5 Meter hohem Free-fall Tower oder einen Parcours nur mit Ziplines. Nach dem Kletterwald waren wir wieder im Weiher schwimmen und haben Spiele gespielt. Am Montag sind wir nach Freiburg gefahren und waren zunächst in einem Escape Room. Anschließend hatten wir noch freie Zeit in der Innenstadt wo wir uns in kleine Gruppen aufteilten. Am dritten Tag waren wir auf der Elz von Riegel nach Rheinhausen Kanu fahren. Wir teilten die Tour in zwei Abschnitte auf und in einer entspannten Pause verletzte sich leider ein Kind an der Hand worauf es nach dem darauffolgenden Abschnitt von den Leitern ins Krankenhaus gebracht wurde. Zum Glück ging noch alles gut aus und anschließend gab es zum dritten Mal Spaghetti Bolognese. Nach diesem anstrengendem Tag sind wir alle müde ins Bett gefallen. Am Mittwoch mussten wir sehr früh aufstehen da wir bereits um 9 Uhr im Europa-Park sein wollten. Den ganzen Tag haben wir dort in kleineren Gruppen verbracht indem wir coole Achterbahnen gefahren sind. Auch dieser Tag war sehr anstrengend aber auch lustig, weswegen wir alle sehr früh ins Bett gegangen sind. Da wir früh schlafen gegangen sind waren wir am nächsten Tag fit für den Tagesausflug in das Elsass nach Colmar. Dort haben wir die Stadt besichtigt und sind gegen Abend wieder ins Camp gefahren und waren wieder im Weiher baden. Nach der Erfrischung gab es ein leckeres Curry. Am Freitag war ein sehr entspannter Tag an dem wir morgens am Weiher gesessen sind und gegen Abend das Camp aufgeräumt und geputzt haben. Nach dem Abendessen haben wir noch den letzten Abend gemeinsam am Lagerfeuer mit einer alljährlichen Litanei genossen. Am letzten Tag haben wir die Zelte abgebaut und sind alle gut auf der Reichenau angekommen.
Ein großer Dank geht an: Den Siedler- & Kleingärtnerverein die uns das „Bürger Büssle" zur Verfügung stellten. Der Gemüse e.G. für die Gemüsespenden. Der Schreberjugend für die Zelte und unsere Eltern die sich um die Lebensmittelspenden kümmerten.
Ein großer Dank geht natürlich auch an unsere Leiter (Mona, Melanie, Lydia, Elias, Tim und Aaron) die alles organisiert und geplant haben, damit wir wieder einmal eine unvergessliche Zeit auf dem Lager erleben durften!
Eure Kinder vom Zeltlager 2023
 
Lagerbericht „Hüttengaudi“

Freitag: Anreise
Am Freitag trafen wir uns um 12:30 Uhr am HdB. Nach einer holprigen und Fahrt, die eigentlich nur für das Mädelsauto sehr nervenaufreibend war, kamen wir gegen 16 Uhr an der Hütte im schönen Montafon an. Wir bezogen unsere Zimmer, bis es dann abends leckere Spaghetti Bolognese gab. Weil der Tag noch nicht aufregend genug war, spielte Hannes uns einen kleinen Streich und löste einen Stromausfall aus. 
Samstag: Freibad
Auch der Samstag war wieder von strahlendem Sonnenschein geprägt, perfektes Wetter für unseren Ausflug zum örtlichen Freibad. Wir genossen das erfrischende Wasser und spielten Volleyball. Am Abend ging es dann wieder zurück zur Hütte. Nach dem wir dann zweierlei Lasagne von unsrer tollen Küchencrew hatten, verbrachten wir den restlichen Abend mit Gemeinschaftsspielen und Ketten/Armbänder basteln.
Sonntag: Entspannter Tag
Am Sonntag gönnten wir uns einen entspannten Tag auf der Hütte. Wir unternahmen Spaziergänge in der Umgebung, sammelten Pilze und gingen am Fluss, der nicht weit von der Hütte weg war, baden.
Montag: Wandertag
Der Montag führte uns zum Alpine-Coaster-Golm nach Tschagguns. Nach dem wir uns für eine Wanderroute entschieden hatten und starten wollten, mussten wir auch schon wieder umdrehen und uns eine neue Route suchen, da diese gesperrt war. Leider… gab es nur noch eine kürzere passende Strecke für uns, die wir dann auch in geringer Zeit gemeistert hatten. Unseren Tag wollten wir mit einen Sommerrodelbahnfahrt beenden, nur leider war diese dann auch gesperrt. Trotz allem machten wir uns wieder einen großartigen Abend auf der Hütte mit leckerem Abendessen und ganz viel pokern. 
Dienstag: Wasserkraftwerk Besichtigung
Am Dienstag besichtigten wir ein Wasserkraftwerk in der Nähe. Wir lernten viel über nachhaltige Energieerzeugung und die Bedeutung des Umweltschutzes im Montafon. Am Abend gab es Falafelbürger und zum Abschluss noch ein paar Runden Werwolf auf dem Dachboden… und natürlich nicht zu vergessen Isi’s Hintergrundmusik, die dem ganzen Spiel eine gruselige Atmosphäre verleihen sollte.
Mittwoch: Freibad und Sommerrodelbahn
Mittwoch war ein weiterer Tag voller Action und Spaß. Wir kehrten zurück zum Freibad, um erneut die Sonne und das kühle Wasser zu genießen. Am Nachmittag wagten wir es erneut zur Sommerrodelbahn. Hat sich auf jeden Fall gelohnt!
Donnerstag: Bergwerk Besichtigung
Unsere Woche neigte sich dem Ende zu, aber wir hatten noch ein Highlight vor uns. Am Donnerstag besuchten wir ein Bergwerk und erfuhren mehr über die Geschichte und Bedeutung des Bergbaus in der Region. Am letzten Abend verließ uns leider der Balthi, aber Bruno unterstütze uns die letzten beiden Tage. Am letzten Abend grillten wir gemeinsam und spielten nochmal Poker und Werwolf auf dem Dachboden.
Freitag: Abreise
Am Freitag war Abreise angesagt. Wir packten unsere Sachen, putzten das Haus und verließen die Unterkunft. Um 13 Uhr kamen wir alle gemeinsam wieder am HdB an.
Wir bedanken uns bei allen Gruppenkindern, die in dieser Woche dabei waren. Es war eine schöne und erlebnisreiche Woche. Ich hoffe ihr hattet genauso viel Spaß wie wir. Wir freuen uns aufs nächste Jahr!
Eure Leiter,
Marius, Balthasar, Isidor, Karo und Magda
 
 
Lager an der Nordsee in Emden
Nach einer langen Busfahrt sind wir gegen 12.00 Uhr in der Jugendherberge in Emden angekommen. Die nächsten Tage durften wir im „Schleuseknechtehaus“, welches an einem Kanal etwas abseits vom Hauptgebäude der Jugendherberge lag, verbringen. Da wir alle etwas müde waren von der langen Fahrt, stand an diesem Tag nichts mehr auf dem Programm und wir verbrachten den Nachmittag mit gemeinsamen Spielen und Entspannen, bis wir am Abend in der Jugendherberge gegessen haben. An unserem ersten vollen Tag sind wir am Morgen mit dem Bus in Richtung Norddeich zur Seehundauffangstation gefahren. Dort haben wir interessante Fakten über junge Seehunde, sogenannte „Heuler“ gelernt und konnten bei der Fütterung der Tiere dabei sein. Anschließend sind wir zu Fuß weiter an den Strand, wo wir gemeinsam noch einige Runden Volleyball spielten und die Sonne genießen konnten. Zurück im Schleusenknechtehaus haben wir auf der Wiese unser eigenes Volleyballnetz aufgebaut, an dem in den folgenden Tagen noch einige spannende Partien gespielt wurden. Am nächsten Tag haben wir an einer super Führung in der Meyer Werft teilgenommen. Dort konnten wir riesige Kreuzfahrtschiffe bestaunen und haben vieles über den Bau der Schiffe erfahren. Da auch an diesem Tag sehr schönes Wetter war, haben wir den Mittag noch im Freibad neben der Jugendherberge verbracht. Nach dem Abendessen saßen wir so wie jeden Abend gemeinsam auf der Terrasse oder gegen später im Wintergarten und haben gequatscht oder Spiele gespielt. Dieses Jahr waren die Spiele „Werwolf“ und auch „Tabu“ besonders beliebt. Am Dienstag wartete ein weiteres Highlight auf uns. Am Vormittag durften wir an einer Wattwanderung teilnehmen, bei der wir interessante Informationen über das Watt und die Nordsee gelernt haben. Nach der Wattwanderung haben wir noch etwas am Strand entspannt und am Nachmittag durften die Kinder in Kleingruppen die Stadt Emden erkunden. Auch an diesem Abend wurde wie fast immer noch etwas Volleyball gespielt. Nun war es auch schon Mittwoch und an diesem Tag stand eine Fahrradtour am Deich entlang auf dem Programm. Hierbei konnten die Kinder zwischen einer kleinen und einer großen Fahrradtour wählen. Die kleine Fahrradtour führte an eine alte Windmühle und die große Tour führte an einem Leuchtturm entlang zur Stadt Greetsiel. Der nächste Tag war nun auch schon der letzte Tag. Da sich die Kinder gewünscht hatte, nochmal durch die Stadt Emden zu schlendern, haben wir für den Vormittag nichts geplant und die Kids durften wieder in Kleingruppen durch die Stadt laufen. Am Nachmittag sind wir nochmal alle gemeinsam durch die Stadt zu einem Tretbootverleih gelaufen. Wir haben eine schöne Tour durch die Kanäle vom Emden gemacht und sind anschließend wieder in die Jugendherberge zum Abendessen gegangen. Danach hieß es leider auch schon wieder Koffer packen und Zimmer aufräumen. Nachdem die Zimmer größtenteils sauber waren, haben wir nochmals gemeinsam auf der Terrasse gesessen, gespielt und gequatscht. Am Morgen mussten wir schließlich alle Koffer zum Bus bringen und die Zimmer ein letztes Mal durchfegen. Nach dem Frühstück ging es dann zurück auf die Insel Reichenau, wo wir nach einer langen Fahrt alle wohlauf wieder ankamen. Wir möchten uns nochmal bei allen Gruppenkindern für die schöne und erlebnisreiche Woche bedanken und hoffen ihr hattet genauso viel Spaß wie wir! Außerdem freuen wir uns, wenn ihr alle nächstes Jahr bei unserem letzten Lager dem Segeltörn wieder mit dabei seit!
Eure Leiter,
Marlen, Emilie, Nina, Manuel, Timo und Simon
 
 
 
Segeltörn
Nach einer kurzweiligen Busfahrt nach Holland sind wir um 9:00 Uhr am Samstagmorgen endlich in Lelystad angekommen – ein künstlich angelegter Teil Hollands. Dort wartete bereits das Plattboot „Actia“ auf uns, was wir für die nächsten sieben Tage unser zu Hause nennen durften. Als das Boot dann um 10:00 Uhr bereit war zum Beladen, ging es kurz darauf schon los. Erste Einweisungen des Skippers Hendrick und seinem Matrosen Finneas sowie dessen Freund Liam wurden anfangs durchgeführt. Während wir den Hafen verließen, wurden uns grundlegende Informationen zum Segeln erklärt und wir wurden in Teams eingeteilt, in denen wir in den kommenden Tagen über die Meere Hollands segelten und mit anpacken durften. Das Wetter war anfangs stark bewölkt und eher frisch doch nachmittags durften wir dann noch die Sonne genießen. Nach unserer ersten Schleuse trafen wir nachmittags im ersten Hafen in Enkhuizen ein. Nach dem ersten Einkauf für das Abendessen ließen wir den Abend mit einem schönen Sonnenuntergang und obligatorischen „Spaghetti-Bollo“ ausklingen. Am Sonntag startete der Tag mit einem gemeinsamen Frühstück und Sonnenschein. Nach dem Frühstück packten wir sofort an und setzten die Segel. Jede*r durfte innerhalb des Teams unterstützen, sodass wir es am Sonntag noch bis nach Medemblik schafften. Dort drehten wir noch eine Runde durch den Ort und genießten die Abendstimmung im Hafen mit Lichterketten und Heineken. Gemeinsam mit den Matrosen verbrachten wir noch den Abend, an dem es Chilli con und sin Carne zu essen gab. Am Montag mussten wir früher den Hafen verlassen da wir viel vor hatten. An diesem Tag wollten wir nicht nur die Inseln erreichen. Nachdem wir durch eine weitere Schleuse ins Ijsselmeer geschleust wurden, wollten wir uns dort trockenlegen lassen. Das bedeutet, dass wir zu einer Sandbank suchten und mit der Ebbe auf der Sandbank aufsetzten. Dies klappte so gut, dass wir sogar für einige Zeit nur auf dem Watt laufen konnten. Bei bestem Wetter verbachten wir einige Zeit auf dem Watt, spielten Spiele, sammelten Seegras und genießten das Wetter und die gemeinsame Zeit. Als die Flut wieder ansetzte und wieder genügend Wasser unter dem Boot war, fuhren wir bei einem wunderschönen Sonnenuntergang zum Hafen auf der Insel Texel. Nach einem eindrucksvollen Tag grillten wir abends, wozu es eine Auswahl an Salaten gab. Nach einem gemeinsamen Frühstück auf Texel durfte in Gruppen das Programm selbst gewählt werden. Einige liehen sich ein Fahrrad aus und erkundeten die Insel mit ihren wunderschönen Dünen, Nationalparks und Stränden. Andere besuchten ein Dorf und erkundeten die Insel zu Fuß. Abends wurden die Erlebnisse beim gemeinsamen Abendessen geteilt und wie jedes Jahr wurde auch in dieser Nacht um 00:00 Uhr für Dorian zum 16. Geburtstag gesungen. Wie jedes Jahr feierten wir den Geburtstag von Dorian- so wie auch an diesem Mittwoch. Beim Frühstück sangen wir ein Ständchen während Wunderkerzen und Geburtstagskerzen auf den Kuchen brannten und Geburtstags Deko das Boot schmückte. Nach dem Geburtstagsfrühstück durften die einzelnen Teams dann sich wieder in ihrer zugeordneten Rolle beim Segeln einfinden, was inzwischen schon sehr eingespielt und reibungslos funktionierte. Nachmittags trafen wir im Hafen in Stavooren ein. Dort ging es, wie so oft, nochmals in den einzigen Supermarkt des schönen Dorfes. Über sämtliche Brücken gelangen wir zum Einkaufsladen, wo nochmals letzte Besorgungen für das Curry am Abend erledigt wurden. Einige erkundeten noch das schöne Dorf mit dem großen Hafen und dem Strandabschnitt. Gemeinsam mit den Matrosen die inzwischen schon Teil der Gruppe geworden waren, aßen wir leckeres Curry. Nachdem wir die ganze Woche hinweg die Sonne genießen durften, erwartete uns am Donnerstag abenteuerliches Regenwetter, wodurch auch ein leichter Seegang bemerkbar wurde. Unser letzter Halt war ein eher verlassenerer Hafen mitten im Meer an einem Deich. Dort konnten wir bei einem Lagerfeuer und einem Spaziergang an den Strand noch den letzten Abend ungestört ausklingen lassen. Am Freitag ging es für die Gruppe dann wieder nach Lelystad. Bevor wir uns auf die lange Heimfahrt machten, durfte jede*r nochmals kräftig anpacken, um alle Sachen der Woche zusammenzupacken und das Boot sauber zu hinterlassen. Nach einer Abschiedsrede und dem Abschied der Bootscrew, verließen wir die Actia mit einem traurigen und einem lachenden Auge. Einem lachenden, weil wir eine wunderschöne, lustige und ereignisreiche Woche bei bestem Wetter erleben durften. Mit vielen lustigen Geschichten und Erlebnissen. Einem traurigen, da das nun leider unser letztes offizielles Lager im Rahmen der KjG Reichenau war. In diesem Sinne bedanken wir Leiter uns nochmals bei den „Kindern“, dass ihr dabei wart und uns allen ein so unvergessliches Segeltörn ermöglicht habt. Ein besonderer Dank geht auch an die langjährige Teilnahme der Gruppenstunden und vorherigen Zelt-, Hütten-, und Hauslager. Außerdem bedanken wir uns auch für die Unterstützung der Eltern und sämtlicher Kuchen und Essensspenden.
 
Ihr seid super!
Eure Leiter
Torte, Maxe, Lara, Lea & Majel